Mattersburg steuert derzeit nicht auf eine offene Bürgermeisterwahl zu. Tritt Claudia Schlager 2027 wieder an, ist sie die klare Favoritin. Kein möglicher Gegenkandidat verfügt momentan über eine vergleichbare Verbindung aus persönlichem Wahlergebnis, kommunaler Präsenz und politischer Organisation.

Bei der Bürgermeisterwahl 2022 erreichte Schlager 61,03 Prozent. Ihre SPÖ kam gleichzeitig auf 55,65 Prozent und 15 der 25 Gemeinderatsmandate. Die Bürgermeisterin lag damit mehr als fünf Prozentpunkte über ihrer Partei. Dieser persönliche Vorsprung ist ihr wichtigstes politisches Polster.

Unverwundbar ist sie dennoch nicht. Die Landtagswahl 2025 zeigte, dass die parteipolitischen Verhältnisse in Mattersburg beweglicher geworden sind. Die SPÖ fiel in der Stadt auf 45,38 Prozent, während die FPÖ 24,55 Prozent erreichte und die ÖVP bei 18,96 Prozent lag.

Eine Landtagswahl lässt sich nicht direkt auf eine Gemeinderatswahl übertragen. Sie zeigt aber, dass die absolute SPÖ-Mehrheit stärker gefährdet ist als das Bürgermeisteramt. Schlager kann persönlich weiterhin über 50 Prozent liegen, während ihre Partei gleichzeitig Mandate verliert.

Warum Claudia Schlager fest im Amt sitzt

Schlager übernahm das Bürgermeisteramt im Dezember 2021 und musste sich bereits zehn Monate später einer Direktwahl stellen. Das Ergebnis von 61 Prozent war mehr als eine Bestätigung durch die eigene Parteibasis. Sie erreichte auch Wähler außerhalb des engeren SPÖ-Lagers.

Ihre Stellung beruht auf vier Faktoren.

Erstens verfügt die SPÖ über eine stabile absolute Mehrheit. Mit 15 Mandaten kann sie auch ohne Partner entscheiden. Gleichzeitig werden im Gemeinderat viele Sachfragen über Parteigrenzen hinweg beschlossen. Mattersburg ist politisch umkämpft, aber nicht blockiert.

Zweitens hat Schlager keine innerparteilich erkennbare Konkurrenz. Vizebürgermeister Thomas Nikles führt die Stadtpartei und trägt vor allem Finanz- und Wirtschaftsthemen mit. Er ist eine wichtige Stütze, tritt derzeit aber nicht als Gegenpol zur Bürgermeisterin auf.

Drittens erhöht Schlagers Funktion als Dritte Präsidentin des Burgenländischen Landtags ihre Sichtbarkeit und ihre Verbindung zur Landespolitik. Das erleichtert den Zugang zu Entscheidungsträgern und Förderstellen. Zum Risiko würde die Doppelfunktion erst, wenn in Mattersburg der Eindruck entstünde, zentrale Stadtprojekte blieben liegen.

Viertens steht ihr keine geschlossene Opposition gegenüber. ÖVP, die FPÖ-nahe Tschürtz-Liste, Grüne und NEOS sprechen unterschiedliche Milieus an. Politisch profitieren sie teilweise von denselben Schwächen der SPÖ, organisatorisch bündeln sie diese Unzufriedenheit aber nicht hinter einer gemeinsamen Alternative.

Was unter Schlager geleistet wurde

Schlagers Bilanz besteht weniger aus einem großen persönlichen Prestigeprojekt als aus einer Reihe praktischer Verbesserungen.

Zu den sichtbaren Infrastrukturmaßnahmen gehören die Sanierung der Michael-Koch-Straße, der neue Kreisverkehr in der Wienerstraße, Arbeiten an Wasserleitungen, Brücken und Bachläufen sowie die regionale Abfallsammelstelle. Bei mehreren Projekten waren Land, Müllverband, Wohnbauträger oder Energieversorger wesentliche Partner. Es handelt sich daher um die Bilanz der Stadtführung, nicht um das alleinige Werk der Bürgermeisterin.

Der neue Kreisverkehr erschließt zusätzliche Wohn- und Gewerbeflächen. Die Michael-Koch-Straße wurde umfassend erneuert, wobei die Stadt rund 30.000 Euro der Gesamtkosten von etwa 250.000 Euro übernahm. Die Fußgängerbrücke in der Weidenbachgasse wird erneuert und alltagstauglicher gestaltet.

Auch die Modernisierung der Verwaltung wurde vorangetrieben. Die Stadt verfügt über einen erneuerten Internetauftritt, digitale Dienstleistungen und neue Informationsangebote. Der geplante Glasfaserausbau und die neue Ladeinfrastruktur für Autos und Busse stärken die technische Infrastruktur, auch wenn diese Vorhaben nicht allein von der Gemeinde getragen werden.

Im sozialen Bereich konnte eine für die Villa Martini vorteilhafte Neuordnung eines Wohnbauförderungsdarlehens beschlossen werden. Über die Restlaufzeit soll dadurch eine Ersparnis von rund 368.000 Euro entstehen, die auch die monatliche Mietbelastung dauerhaft senkt.

Kinderbetreuung, Schulen, Pflege, Sport- und Freizeiteinrichtungen werden trotz des steigenden Kostendrucks weitergeführt. Mattersburg verfügt weiterhin über ein breites kommunales Angebot, das deutlich über die reine Pflichtverwaltung hinausgeht.

Das Jubiläumsjahr „100 Jahre Stadt Mattersburg“, Nola Note, Märkte und weitere Veranstaltungen zeigen zudem eine Bürgermeisterin, die Vereine, Kultur und Stadtgemeinschaft sichtbar bespielt. Das ist politisch nicht nebensächlich: Kommunalwahlen werden auch über Präsenz, Erreichbarkeit und das Gefühl entschieden, dass in einer Stadt etwas stattfindet.

Die größte Schwachstelle: die Finanzen

Die finanzielle Situation ist das gefährlichste Thema für die Bürgermeisterin.

Im Juni 2026 wurde im Gemeinderat ein Schreiben der burgenländischen Aufsichtsbehörde behandelt. Darin ist von einer Liquiditätslücke von 2,3 Millionen Euro, vollständig aufgebrauchten Reserven und einem „besorgniserregenden Bild“ die Rede. Auch der mittelfristige Finanzplan ließ zu diesem Zeitpunkt noch keine ausreichende Lösung erkennen.

Die Stadt muss deshalb ihr Konsolidierungskonzept überarbeiten und einen Nachtragsvoranschlag vorlegen. Im Juni beschloss die SPÖ gegen sämtliche anwesenden Oppositionsmandatare Darlehen von insgesamt fünf Millionen Euro. Zwei Millionen dienen der nachträglichen Finanzierung früherer Zuschüsse an die gemeindeeigene Stadtentwicklungs-KG, drei Millionen der Umschuldung des Kassenkredites.

Die Rückzahlung beginnt erst 2028. ÖVP-Stadtrat Thomas Haffer kann daher argumentieren, dass ein Teil des Problems in die nächste Periode verschoben wird. Die SPÖ verweist dagegen auf gestiegene Zinsen, stagnierende Einnahmen und die Verpflichtung, Kinderbetreuung, Pflege und andere kommunale Leistungen aufrechtzuerhalten.

Die Stadt ist damit weder zahlungsunfähig noch handlungsunfähig. Politisch problematisch ist aber, dass die Konsolidierung noch keinen dauerhaft überzeugenden Endpunkt erreicht hat.

Erste Folgen sind bereits sichtbar. Gebühren und Tarife wurden angepasst, Investitionen reduziert und beim Stadtbus MABU umfangreiche Fahrplanänderungen vorgenommen. Die Neuverhandlung des Busvertrages soll jährlich rund 350.000 Euro einsparen. Damit bleibt der Bus erhalten, das Angebot wird aber schlanker.

Entscheidend wird sein, ob Schlager bis zur Wahl einen nachvollziehbaren Sanierungspfad vorlegen kann. Solange die Grundversorgung funktioniert, ist die Finanzfrage für viele Bürger abstrakt. Sobald weitere Gebühren, Leistungskürzungen oder verschobene Investitionen im Alltag ankommen, wird daraus ein Wahlkampfthema.

Innenstadt und neues Rathaus: viel Prozess, wenig Durchbruch

Das zweite Problemfeld ist die Innenstadt.

Die Stadt veranstaltet Unternehmergespräche, arbeitet mit Regioplan, entwickelt den Stadtentwicklungsplan weiter und hat den „Mattersburger 10er“ mit einem Bonus von zehn Prozent neu aufgelegt. Veranstaltungen, Märkte, Begrünungen und Gastronomieangebote sollen zusätzliche Frequenz bringen.

Diese Maßnahmen sind sinnvoll, lösen aber das strukturelle Problem nicht allein. Leerstände und Gastronomieschließungen bleiben sichtbar. Für die Bevölkerung zählen am Ende weniger Workshops und Konzepte als neue Betriebe, belebte Erdgeschoße und ein erkennbarer Fortschritt auf dem ehemaligen Commerzialbank-Areal.

Auf diesem Areal sollen unter anderem ein neues Rathaus, Polizeieinheiten, eine Tiefgarage und weitere Nutzungen entstehen. Die Stadt ist dabei vom Grundstückseigentümer und Bauträger BWSG abhängig. Das erklärt einen Teil der Verzögerungen, nimmt der Bürgermeisterin aber nicht die politische Verantwortung für das Ergebnis.

Der ursprünglich geplante Architekturwettbewerb für das Rathaus wurde Ende 2025 abgebrochen. Bis dahin waren rund 25.000 Euro angefallen. Durch den Abbruch sollten mindestens weitere 75.000 Euro vermieden werden. Stattdessen soll nun ein kleineres und günstigeres Rathaus entwickelt werden.

Im Juni 2026 befand sich das Vorhaben weiterhin in der Planungs- und Abstimmungsphase. Die Pläne der BWSG wurden geprüft, Einreichpläne waren angekündigt. Ein sichtbarer baulicher Durchbruch war damit noch nicht erreicht.

Haffer hat hier sein stärkstes inhaltliches Angriffsfeld. Er kritisiert, dass die Stadt über Jahre angekündigt habe, die Innenstadt zu beleben, ohne die Entwicklung entscheidend zu wenden. Auch über die Verwendung eines früher aufgenommenen Fünf-Millionen-Euro-Darlehens gibt es Streit. Die ÖVP meint, ein zu großer Teil sei für Vorhaben außerhalb des unmittelbaren Zentrums eingesetzt worden. Schlager weist diesen Vorwurf zurück und spricht von einer gesamtheitlichen Stadtentwicklungsstrategie.

Der politische Konflikt lautet damit: Reichen einzelne Maßnahmen und langfristige Planung – oder hätte die SPÖ längst einen sichtbaren Innenstadt-Erfolg liefern müssen?

Wer treibt die Mattersburger Politik voran?

Die SPÖ bestimmt weiterhin die Projektagenda. Schlager repräsentiert die Stadt und führt die Verwaltung, während Vizebürgermeister Thomas Nikles vor allem bei Finanzen und Wirtschaft eine zentrale Rolle spielt. Die absolute Mehrheit ermöglicht klare Entscheidungen, zwingt die SPÖ aber auch, die Verantwortung für Fehlentwicklungen zu tragen.

Thomas Haffer treibt derzeit die Oppositionsagenda am stärksten voran. Als ÖVP-Stadtrat ist er Teil der Stadtregierung und gleichzeitig der sichtbarste Kritiker bei Finanzen, Innenstadt und Rathaus. Diese Doppelrolle ist Chance und Belastung: Er verfügt über Einblick und kommunale Erfahrung, kann sich aber nicht glaubwürdig von jeder gemeinsam getragenen Entscheidung distanzieren.

Die FPÖ befindet sich im Wiederaufbau. Die drei Mandate der FPÖ-nahen Liste „Johann Tschürtz – Vorwärts Mattersburg“ waren 2025 über Monate unbesetzt. Ende des Jahres wurden sie mit Bernd Zezelitsch, Sonja Berger und Markus Mrkonjic neu besetzt. Sascha Gerdenitsch soll als Stadtparteiobmann die Organisation neu aufstellen.

Die FPÖ besitzt nach ihrem Mattersburger Landtagswahlergebnis ein beträchtliches Wählerpotenzial. Sie muss aber erst beweisen, dass daraus kontinuierliche Kommunalpolitik entsteht. Ein starkes Protestpotenzial ist noch keine funktionierende Bürgermeisterkampagne.

Klaus Jelinek und die Grünen verfügen über ein Mandat. Sie können bei Stadtentwicklung, Verkehr, Energie und Transparenz Akzente setzen. Für das Bürgermeisteramt fehlt ihnen derzeit jedoch die personelle und organisatorische Breite.

NEOS erreichten 2022 bei der Bürgermeisterwahl mit Robert Strnad 4,5 Prozent, schafften aber nicht den Einzug in den Gemeinderat. Ihr realistisches Ziel wäre zunächst ein Mandat, nicht das Rathaus.

Wer hat 2027 welche Chancen?

AkteurAusgangslageRealistische Chance
Claudia Schlager, SPÖ61,03 Prozent bei der Bürgermeisterwahl, 15 von 25 MandatenKlare Favoritin, falls sie erneut antritt. Ein Sieg im ersten Wahlgang bleibt wahrscheinlicher als eine Stichwahl. Die absolute SPÖ-Mehrheit ist weniger sicher als ihr Amt.
Thomas Haffer, ÖVP18,87 Prozent bei der Bürgermeisterwahl, sechs ÖVP-MandateDer einzige derzeit etablierte Herausforderer. Realistisches Ziel ist eine Stichwahl und das Ende der absoluten SPÖ-Mehrheit. Für einen Sieg müsste er sein persönliches Ergebnis nahezu verdoppeln und weit über die ÖVP hinaus mobilisieren.
FPÖ-/TVM-Umfeld15,56 Prozent für Johann Tschürtz und drei Mandate 2022; FPÖ bei der Landtagswahl 2025 deutlich stärkerGute Chance auf zusätzliche Gemeinderatsstimmen. Eine realistische Chance auf das Bürgermeisteramt entsteht erst mit einem bekannten, glaubwürdigen und dauerhaft präsenten Kandidaten. Ein solcher ist noch nicht erkennbar.
Klaus Jelinek und GrüneEin MandatKeine realistische Bürgermeisterchance. Bei Verlust der SPÖ-Mehrheit könnten die Grünen jedoch als Partner oder Mehrheitsbeschaffer an Bedeutung gewinnen.
NEOSKein GemeinderatsmandatDer Einzug in den Gemeinderat wäre ein Erfolg. Für die Bürgermeisterwahl fehlt derzeit die kommunale Verankerung.
Thomas Nikles, SPÖVizebürgermeister und StadtparteiobmannFalls Schlager überraschend nicht mehr antritt, wäre Nikles organisatorisch der naheliegendste Nachfolger. Er könnte die SPÖ-Struktur übernehmen, aber nicht automatisch Schlagers persönliches 61-Prozent-Ergebnis erben.

Weder Schlager noch ihre möglichen Gegner haben ihre Kandidaturen für 2027 bereits verbindlich festgelegt. Das Chancenbild beschreibt daher die derzeitige politische Ausgangslage, keine fertige Kandidatenliste.

Drei Szenarien für die nächste Wahl

1. Schlager stabilisiert die Finanzen

Das Konsolidierungskonzept wird glaubwürdig umgesetzt, zentrale Leistungen bleiben erhalten und auf dem BWSG-Areal kommt Bewegung in die Planung. Der Innenstadt gelingt zumindest ein erkennbarer Fortschritt.

Dann bleibt Schlager klar über 50 Prozent und gewinnt im ersten Wahlgang. Die SPÖ verteidigt ihre absolute Mehrheit oder verliert höchstens einzelne Mandate.

Das ist derzeit das wahrscheinlichste Szenario.

2. Die Finanzlage wird im Alltag spürbar

Weitere Gebührenerhöhungen, reduzierte Leistungen und verschobene Projekte treffen auf eine weiterhin schwache Innenstadt. Haffer kann Finanzen und Rathaus zu einer gemeinsamen Erzählung über fehlende Prioritäten verbinden.

Dann könnte Schlager unter 50 Prozent fallen und in eine Stichwahl müssen. Sie bliebe Favoritin, müsste aber erstmals um eine breitere Mehrheit kämpfen. Im Gemeinderat wäre der Verlust der absoluten SPÖ-Mehrheit wahrscheinlich.

Das ist das zentrale Risikoszenario.

3. Schlager tritt nicht mehr an

Für einen Rückzug gibt es derzeit kein öffentlich erkennbares Signal. Sollte sie dennoch nicht kandidieren, wäre die Wahl schlagartig offen.

Thomas Nikles könnte auf den SPÖ-Apparat zurückgreifen, müsste sich aber erst ein eigenes persönliches Mandat erarbeiten. Haffer hätte dann seine beste Chance auf das Bürgermeisteramt. Gleichzeitig könnte eine gestärkte FPÖ um den Einzug in eine Stichwahl kämpfen.

Nur in diesem Szenario wäre Mattersburg von Beginn an eine echte Wechselwahl.

Der Befund

Claudia Schlager sitzt fest im Amt. Sie verfügt über ein starkes persönliches Wahlergebnis, eine absolute Mehrheit und eine Opposition, die bisher keinen Gegenkandidaten auf Augenhöhe hervorgebracht hat.

Ihre Leistungsbilanz ist besser, als es die scharfe Oppositionskritik vermuten lässt: Infrastruktur wurde erneuert, soziale und kommunale Einrichtungen wurden abgesichert, die Verwaltung modernisiert und das Stadtleben sichtbar organisiert.

Es fehlt aber der große Nachweis, dass Mattersburg seine beiden schwierigsten Aufgaben im Griff hat. Die Innenstadt wartet weiterhin auf den Durchbruch, das neue Rathaus ist noch ein Planungsprojekt und die Finanzaufsicht verlangt eine überzeugendere Konsolidierung.

Thomas Haffer ist der einzige derzeit realistische Herausforderer. Er kann die SPÖ-Mehrheit gefährden und eine Stichwahl erzwingen. Für das Bürgermeisteramt ist er noch klarer Außenseiter. Die FPÖ hat ein wachsendes Wählerreservoir, aber noch keine entsprechend belastbare kommunale Organisation.

Schlagers gefährlichster Gegner ist deshalb momentan keine einzelne Person. Es ist die Frage, ob sie bis 2027 aus Planungen sichtbare Ergebnisse und aus der Konsolidierung einen glaubwürdigen finanziellen Kurs macht.

Was bedeutet dieser Befund für Ihre Organisation?

Wir vertiefen die Lage vertraulich für Ihre konkrete politische Ausgangssituation.

Vertrauliche Vertiefung anfragen